Hier lesen Sie die Kurzfassung der Geschichte unserer Gruppe, beginnend bei ihrer Gründung bis heute. Und noch schreiben wir weiter Geschichte und hoffen bald auch das erste Jahrzenhnt "no.name" voll zu machen!

2010:

Die Theatergruppe no.name wird als Schultheatergruppe an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Grevenbroich gegründet.

2011:

Die Theatergruppe feiert im März ihre allererste Premire: "vom bösen gefressen" ist eine selbst kreirte Robinsonade, inspiriert von William Goldings "Herr der Fliegen". Im Sommer 2011 steht das Fortbestehen der Theatergruppe auf der Kippe, da die beiden Spielleiter nach ihrem Abitur die Schule verlassen. Doch im Schuljahr 2011/2012 gelingt es allen beteiligten eine weitere Produktion auf die Beine zu stellen.

2012:

Im März 2012 feiert die Theatergruppe mit "Diagnose: Erwachsen!" ihre Premiere der zweiten Eigenproduktion. Erstamalig führt die Gruppe ihr selbstzgeschriebenes Stück auch außerhalb der Schulbühne auf. So war die neue Produktion etwa auch in Düsseldorf und Mönchengladbach zu sehen. Eine besondere Freude war die Einladung zum 4. Landesschülertheatertreffen NRW "Maulhelden" in Düsseldorf. Weiterhin wurde unsere Gruppe im Jahr 2012 mit dem 2. Platz des Bürgerpreises der Stadt Grevenbroich in der Kategorie U21 ausgezeichnet.

2013:

2013 befasste sich die Theatergruppe mit dem Thema Lügen. Leider sind wir nach zwei Jahren mit einer relativ großen Gruppe auf lediglich noch sechs Spieler zusammengeschrumpft. Doch das nahm uns nicht die Motivation IMG_7925.JPGdennoch eine neue Eigenproduktion auf die Beine zu stellen. Und so feierten wir im März (der Monat hat sich etabliert!) 2013 Premiere mit "Der Lügenzirkus kommt". Und mit dieser Produktion durften wir uns gleich mehrfach freuen: zum ersten Mal trat die Gruppe bei der Maskerade, dem Schultheaterfestival des Goethe-Gymnasiums Düsseldorf, auf. Außerdem machten wir uns erstmalig auf nach Selfkant, der westlichsten Gemeinde Deutschlands um dort an der Gesamtschule IMG_1341.JPGGangelt-Selfkant aufzutreten, woraus auch eine liebgewonnene Tradition geworden ist. Abgerundet wurde die Produktion mit einem Charity-Event, zu dem wir mehr als 100 Gäste begrüßen durften. Mit einem bunten Programm konnten wir eine Spende von über 1.200 Euro erzielen, die der Aktion Lichtblicke zu Gute kam. Mit Ende der Produktion nahm die Gruppe auch Abschied vom Schultheaterleben und verabschiedete sich zum Sommer 2013 von der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule. Der Umzug in den Jugendtreff GoT stand an, an welchem die Theatergruppe seit 2013 ihr zu Hause gefunden hat. Noch nach den Sommerferien starteten die Arbeiten an der neuen Produktion. Dabei verzeichnete die Gruppe ein enormes Wachstum von vormals sechs auf 16 Darstellerinnen und Darsteller.

2014:

Nach Monaten der gemeinsamen Zusammenarbeit entstand die neue Eigenproduktion "Heldsein!?". Sind Helden überhaupt noch aktuell oder handelt es sich dabei nicht um alltägliche Dinge, die jeder von uns tun sollte? Mit no.name_121.JPGdiesem Ansatz zog die Theatergruppe ab März 2014 los und begeisterte ein breites Publikum. Erneut standen Stationen, wie das BIS-Zentrum Mönchengladbach, das Theatermuseum in Düsseldorf oder die Gesamtschule Gangelt-Selfkant auf dem Spielplan. Nach Abschluss der Saison 2013/2014 begannen direkt die Arbeiten am neuen Stück. Dieses Mal wieder in kleinerer Runde mit sechs Spielern. Im Sommer 2014 entschied sich die Gruppe erstmals dazu eine Theaterfahrt zu veranstalten. Diese sollte als Ersatz für ein Probenwochenende dienen und den Zweck erfüllen, dass man sich untereinander noch etwas besser kennenlernt und man gemeinsam mit Hilfe eines Tapetenwechsels intensiv am Stück erarbeitet. Dabei steht nicht nur die Arbeit, sondern auch immer ein attraktives Freizeitprogramm auf dem Plan. Die erste Fahrt ging ins rheinland-pfälzische Wolfstein.

2015:

Im Frühjahr 2015 war sie dann fertig: die neue Eigenproduktion mit dem Titel "Von der Kugel, die uns dreht". Gemeint war damit unser Planet Erde. Beschäftigt hat sich die Gruppe in der Produktion 2014/2015 mit dem IMG_9437.JPGThema Globalisierung. Dabei wurde aufgezeigt, dass Globalisierung zwar viele gute, aber mindestens genau so viele schlechte Seiten hat. Mit diesem durchaus kritischen Stück ging es dann auf große Tour. Doch die Tour startete dieses Mal nicht auf der Heimatbühne in Grevenbroich, sondern bei der 14. Maskerade in Düsseldorf. Für uns eine besondere Freude, aber auch eine enorme Herausforderung, das Stück zum ersten Mal vor fremdem Publikum zu zeigen. Besonders erfreulich: 2015 durfte die Gruppe erstmals auch einem Publikum in Köln seine Produktion präsentieren und damit eine neue Bühne erobern. Doch das Jahr sollte nicht nur im Zeichen der neuen Produktion stehen, sondern auch ein Moment sein, an dem die Gruppe das erste Mal zurückblickt: man feierte das 5-jährige Gruppenjubiläum. Dafür wurde als Entschädigung für das Heimatpublikum, dass die Premiere auswärts war, eine kleine Feierlichkeit im Saal der GoT organisiert. Neben ein paar musikalischen Einlagen und dem eigenen Stück haben es sich die Spielleiter, Techniker und die Spinoname_plakat2.jpgelleitungsassistenz der Gruppe aber nicht nehmen lassen die vergangenen Jahre noch einmal auf ihre Art darzustellen. Herausgekommen ist ein über 10-minütiges Potpourri, in welchem einige Szenen aus den vergangenen Jahren angespielt und diese von den Spielleitern kommentiert wurden. Doch dies war nicht das einzige Jubiläum, welches die Gruppe begleitet hat. Auch das Caritas-Haus international in Neuss feierte sein 25-jähriges Bestehen und lud die Theatergruppe ein einen kurzen Ausschnitt aus ihrem Stück zu präsentieren. Und so wurde besonders die Szene, welche die Ausländerfeindlichkeit thematisiert zum Aushängeschild der Gruppe, denn auch der "Kick für den Frieden" aus Grevenbroich, der deutschlandweit interessierte Mannschaften eingeladen hat, interessierte sich für eine Kurzpräsentation bei der Eröffnung der Veranstaltung. Und so begannen nach einem kurzen Sommer bereits die Arbeiten an einer neuen Produktion für die Saison 2015/2016. Im Herbst wurde die Theaterfahrt dann wiederholt, dieses Mal vershclug es die Gruppe allerdings ins ostfriesländische Aurich, um dort mit Hilfe einer steifen Briese den Kopf für ein neues Stück frei zu bekommen.

2016:

Auch 2016 brachten wir wieder eine Eigenproduktion auf die Bühne. Der Wunsch war endlich etwas erwachsener zu werden, das Thema ernster anzugehen und es nicht immer mit einem Happy End enden zu lassen. Gesagt, DSC_0994.JPGgetan. So brachten wir im März 2016 unser Stück "keiner für alle und alle allein", eine Eigenproduktion zum Thema Rache auf die Bühne. Nach einer sehr intensiven Erarbeitungsphase entschloss sich die Gruppe zu mehr naturalistischem Theater, was erstmal die Möglichkeit zu ausführlichen Rollenbiographien bot. So haben wir uns im November, während unserer Theaterfahrt, intensiv damit befasst was eine Rolle alles haben muss. Am Ende des Wochenendes gab es vollkommen neu erschaffene Charaktere, die vom Lieblingsessen und der Lieblingsfarbe, über den Glauben zu Gott bis hin zur Beziehung zu den anderen Charakteren alle Fragen beantworten konnten. Besonders gefreut hat uns, dass unser Stück viel Diskussion auslöste. Rache ist ein Thema, dass uns im kleinen nur selbst betrifft, doch niemand hat bisher einen Mord begangen. Vielmehr entdeckte das Publikum in dieser Produktion die Probleme der Welt, komprimiert in ein kleines Theater in einem Wald. Für uns als Gruppe gab es deshalb viele spannende Eindrücke. Nach einer erfolgreichen Aufführung in Köln im Vorjahr durften wir auch 2016 wieder in Köln auftreten, allerdings an einer neuen Wirkungsstätte, sodass sich für die Darsteller auch hier wieder eine Abwechslung angeboten hat.

2017:

Neues Jahr, neue Gruppe, neues Stück. "Wo sind die Clowns" tönte es hin und wieder aus dem Radio und das war für uns der Aufhänger uns zu fragen: "Haben wir in einer Welt, in der es einen Konflikt mit Nordkorea, einen Aufschwung der Populisten, einen Präsidenten Trump, die Flüchtlingskrise oder den Syrienkonflikt gibt überhaupt noch etwas zu lachen?". Wir wagten das Experiment und versetzen die Jugendliche in eine Versuchsanstalt mit dem paradoxen Namen "Happy Labs", doch happy war hier niemand mehr, denn mit Hilfe von Medikamenten wurde den Jugendlichen das Lachen Stück für Stück weggenommen. "Lachen, wie Fahrradfahren" feierte im März 2017 Premiere und regte das Publikum oft zu Diskussionen an. Erneut tourten wir mit unserer Produktion durch Köln, Düsseldorf, Grevenbroich, Mönchengladbach und die westlichste Gemeinde Deutschlands im Kreis Heinsberg. Seit Sommer 2017 arbeiten wir mit einer neuen Gruppe an unserer achten Produktion.